Alles für Deine Brennholzsaison!

Brennholzsaison – wohlige Wärme für Dein Zuhause




Wie schaut es bei Dir aus? Wie wärmst Du Dein Zuhause?

Ganz klar: Die allermeisten von uns haben ein klassisches Heizungssystem, angetrieben mit Öl oder Gas, oder erneuerbaren Energien z. B. eine Wärmepumpe oder Solarthermie. Das ist super, wichtig und megabequem ⇒ wenn wir frieren, schalten wir die Heizung auf Go und schon wird es gemütlich warm in Haus oder Wohnung.

Viele von uns lieben aber auch die Natürlichkeit, Unabhängigkeit und das Stück gelebte Tradition, die beim Heizen mit Holz entstehen. Die Scheite im Ofen knistern leise, das warme Licht der Flammen und die wohlige Wärme, die sich langsam im Raum ausbreitet, schenkt uns Geborgenheit, Ruhe und echte Lebensqualität.

Keine Frage also: Das Heizen mit Holz hat seinen ganz eigenen Zauber. Wenn wir uns für diesen Zauber entscheiden, gibt es vorrangig zwei Möglichkeiten: Entweder wir kaufen das Holz – relativ teuer – bei einem entsprechenden Händler ein oder wir sägen selbst. Und genau darum geht es heute: Welche Vorteile hat es, wenn wir selbst Holz schlagen und was müssen wir dabei alles beachten:

Holz selbst schlagen hat viele Vorteile

Klar: Beim Brennholzschlagen gibt es Vieles, das man wissen und berücksichtigen sollte. Kurz zusammengefasst kann man sagen:

  • Brennholz schlägst Du am besten zwischen November und März.
  • Das Heizen mit Holz kann super für die Umwelt sein.
  • Du kannst richtig Geld sparen, wenn Du Dein Holz selbst förderst.
  • Rechtsvorschriften und Vorgaben des Forstamtes (ggf. zusätzlich Eigentümers) müssen zwingend beachtet und eingehalten werden.
  • Die richtige Schutzbekleidung ist ein Must–Have.
  • & vieles mehr.

Wir schauen uns alle Punkte im Detail an und führen Dich Schritt für Schritt zum perfekten Brennholz. Am Ende wartet eine Checkliste auf Dich! Los geht's:

Brennholzsaison – die Beste Zeit, Holz zu schlagen:

Die beste Zeit, um Brennholz zu schlagen ist zwischen November und März. Warum ist das so? Ganz einfach: In diesen Monaten ist der Wassergehalt der Bäume am geringsten; Holz "arbeitet" nach dem Schlagen auch weitaus weniger. Und: Das Fällen der Bäume ist in dieser Jahreszeit schonend zum Wald. Abgesehen davon erlauben die meisten Forstbetriebe Holzarbeiten nur in bestimmten Zeitfenstern; in der Regel wie gesagt in Herbst und Winter. Bei starkem Wind, Sturm oder Schnee können Arbeiten kurzfristig untersagt werden, da die Unfallgefahr deutlich steigt. Auch bei aufgeweichten Böden wird das Holzschlagen oft eingeschränkt, um Fahrspuren und Bodenschäden zu vermeiden.

Umweltaspekt – was spricht für das Heizen mit Holz?

Heizen mit Holz tut der Umwelt gut, wenn man es richtig macht: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und setzt beim Verbrennen nur so viel CO₂ frei, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat. Entscheidend ist jedoch, dass trockenes, naturbelassenes Holz verwendet und in modernen, effizienten Feuerstätten verbrannt wird.

Waldarbeiter mit Stihl-Bekleidung beim Holzmachen

Brennholzsaison – die Beste Zeit, Holz zu schlagen:

Die beste Zeit, um Brennholz zu schlagen ist zwischen November und März. Warum ist das so? Ganz einfach: In diesen Monaten ist der Wassergehalt der Bäume am geringsten; Holz "arbeitet" nach dem Schlagen auch weitaus weniger. Und: Das Fällen der Bäume ist in dieser Jahreszeit schonend zum Wald. Abgesehen davon erlauben die meisten Forstbetriebe Holzarbeiten nur in bestimmten Zeitfenstern; in der Regel wie gesagt in Herbst und Winter. Bei starkem Wind, Sturm oder Schnee können Arbeiten kurzfristig untersagt werden, da die Unfallgefahr deutlich steigt. Auch bei aufgeweichten Böden wird das Holzschlagen oft eingeschränkt, um Fahrspuren und Bodenschäden zu vermeiden.

Umweltaspekt – was spricht für das Heizen mit Holz?

Heizen mit Holz tut der Umwelt gut, wenn man es richtig macht: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und setzt beim Verbrennen nur so viel CO₂ frei, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat. Entscheidend ist jedoch, dass trockenes, naturbelassenes Holz verwendet und in modernen, effizienten Feuerstätten verbrannt wird.

Alte Öfen oder feuchtes Holz erhöhen den Schadstoffausstoß deutlich. Wer regionales Brennholz nutzt, kurze Transportwege einhält und auf eine saubere Verbrennung achtet, kann Holz als vergleichsweise klimafreundliche Heizalternative einsetzen. Zudem spart jeder Haushalt, der Holz zum Heizen nutzt, fossile Brennstoffe.

Kostenfaktor – ist es günstiger, mit Holz zu heizen?

Holz ist im Vergleich mit anderen Heizmaterialien in aller Regel ein relativ günstig. Das Heizen mit Holz macht unabhängiger von fossilen Energieträgern und schwankenden Energiepreisen. Wer sein Brennholz selbst aufbereitet, kann zusätzlich Kosten sparen, da er es nicht für relativ viel Geld im Baumarkt o. ä. einkaufen muss. Außerdem hat der, der selbst Hand anlegt, die Kontrolle über Herkunft und Qualität des Heizmaterials.

Zusätzliches Plus beim Heizen mit Holz – Dein Wohlbefinden:

Darüber hinaus bedeutet Heizen mit Holz für viele Menschen Entschleunigung und ein bewusstes Leben im Einklang mit der Natur – von der Arbeit im Freien bis zur wohligen Wärme des Holzofens im eigenen Zuhause.

Was musst Du beim Holzschlagen alles beachten?

Bevor wir in den Wald fahren, um unser eigenes Brennholz zu fördern, müssen wir ein paar Dinge beachten und vorbereiten. Wir verschaffen Dir einen Überblick:

  1. Erst kaufen, dann loslegen

  2. Ehe Du mit dem Holzschlagen beginnen kannst, musst das Holz zunächst in der zuständigen Forstbehörde bzw. beim Eigentümer erwerben.

  3. Rechtliche Grundlagen und Genehmigungen fürs Holzschlagen

  4. Holzschlagen im Wald ist in Deutschland grundsätzlich genehmigungspflichtig. Ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Waldbesitzers ist es nicht OK, Bäume zu fällen oder Holz – auch Totholz – mitzunehmen. In Privatwäldern muss die Zustimmung des Eigentümers eingeholt werden, in Staats– oder Gemeindewäldern erfolgt die Freigabe meist über das zuständige Forstamt in Form eines sogenannten Selbstwerber– oder Brennholzscheins.

  5. Vorgaben des Waldbesitzers und Forstamts fürs Brennholzschlagen

  6. Mit der Genehmigung sind in der Regel klare Vorgaben verbunden. Diese betreffen zum Beispiel, welche Bäume gefällt werden dürfen, welche Holzmenge erlaubt ist und in welchem Zeitraum gearbeitet werden darf. Häufig sind bestimmte Waldflächen, Jungbestände oder Biotope ausdrücklich ausgeschlossen. Auch Rückegassen, Wege und der Schutz verbleibender Bäume müssen eingehalten werden. Wer gegen diese Auflagen verstößt, riskiert den Entzug der Genehmigung und/oder Bußgelder.




  7. Arbeitssicherheit und Qualifikationen – Brennholz sicher schlagen

  8. Ein zentraler Punkt beim Holzschlagen im Wald ist die Sicherheit. In der Regel ist ein Deutschland der Nachweis eines Motorsägenkurses bzw. ein Motorsägenschein Pflicht, insbesondere für Arbeiten mit der Kettensäge (Mindestalter 18 Jahre). Der Kurs vermittelt den sicheren Umgang mit der Motorsäge, Fälltechniken und das Erkennen von Gefahren. Zusätzlich ist das Tragen persönlicher Schutzausrüstung unerlässlich, dazu gehören Helm mit Gesichts– und Gehörschutz, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe und Handschuhe (unsere Schutzausrüstung findest Du hier). Diese Vorgaben dienen nicht nur dem eigenen Schutz, sondern auch der Sicherheit anderer Waldbesucher.

  9. Umwelt beim Holzschlagen beachten:

  10. Beim Holzschlagen muss stets auf den Schutz des Waldes geachtet werden. Der Boden darf nicht unnötig beschädigt werden, da Verdichtungen langfristig das Wurzelwachstum beeinträchtigen. Pflanzen, Jungbäume und Lebensräume von Tieren sind zu schonen. Besonders sensibel sind Brut– und Setzzeiten, in denen bestimmte Arbeiten eingeschränkt oder ganz untersagt sein können. Ziel ist es, den Wald als Ökosystem nachhaltig zu bewirtschaften und langfristig zu erhalten.

  11. Wer Holz schlägt, trägt Verantwortung

  12. Wer im Wald Holz schlägt, trägt die volle Verantwortung für sein Handeln. Wege müssen frei bleiben, gefällte Bäume dürfen keine Gefahrenquellen darstellen und das Holz ist ordnungsgemäß aufzuarbeiten. Für Schäden an Wegen, Beständen oder fremdem Eigentum haftet der Selbstwerber. Außerdem gilt: Der Wald ist ein öffentlicher Raum. Rücksicht auf Spaziergänger, Radfahrer und andere Waldbesucher ist zwingend erforderlich.

Umgang mit der Motorsäge

Vorbereitung ist alles:

Bevor Du mit der Motorsäge beginnst, solltest Du einige grundlegende Punkte beachten:

Ein sicherer Arbeitsplatz mit festem Untergrund oder einem stabilen Sägebock reduziert Rückschläge und schont die Kette. Achte außerdem auf einen stabilen Stand und sichere den Stamm gegen Wegrollen, beispielsweise mit Holzkeilen. Wichtig ist auch, dass die Kette keinen Bodenkontakt hat, da Erde und Steine sie schnell stumpf machen. Ein hilfreicher Tipp ist, den Stamm bereits im Abstand von einem Meter zu markieren – das erleichtert später das Ablängen, Stapeln und Spalten.

Die richtige Ausrüstung – Sicherheit beim Holzsägen geht immer vor

Wir haben es schon erwähnt: Schutzausrüstung ist Pflicht im Wald und allgemein bei Arbeiten mit Motorsägen. Dazu gehören Schnittschutzhose und –stiefel, ein Helm mit Gesichts– und Gehörschutz sowie Handschuhe und eng anliegende Kleidung (Stihl bietet zahlreiche hochwertige Schutzbekleidung wie Arbeitskleidung, Schutzbrillen und Helme sowie Waldarbeiteranzüge). Ebenso wichtig ist eine funktionsfähige und korrekt gespannte Kette. Kontrolliere regelmäßig vor dem Sägen Schmierung, Spannung und Führungsschiene, denn das erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Lebensdauer Deiner Kettensäge, egal ob Benzin– oder Akku–Modell.

MSA 60 C-B vor Holzstapel

Umgang mit der Motorsäge

Vorbereitung ist alles:

Bevor Du mit der Motorsäge beginnst, solltest Du einige grundlegende Punkte beachten:

Ein sicherer Arbeitsplatz mit festem Untergrund oder einem stabilen Sägebock reduziert Rückschläge und schont die Kette. Achte außerdem auf einen stabilen Stand und sichern den Stamm gegen Wegrollen, beispielsweise mit Holzkeilen. Wichtig ist auch, dass die Kette keinen Bodenkontakt hat, da Erde und Steine sie schnell stumpf machen. Ein hilfreicher Tipp ist, den Stamm bereits im Abstand von einem Meter zu markieren – das erleichtert später das Ablängen, Stapeln und Spalten.

Die richtige Ausrüstung – Sicherheit beim Holzsägen geht immer vor

Wir haben es schon erwähnt: Schutzausrüstung ist Pflicht im Wald und allgemein bei Arbeiten mit Motorsägen. Dazu gehören Schnittschutzhose und –stiefel, ein Helm mit Gesichts– und Gehörschutz sowie Handschuhe und eng anliegende Kleidung. Ebenso wichtig ist eine funktionsfähige und korrekt gespannte Kette. Kontrolliere regelmäßig vor dem Sägen Schmierung, Spannung und Führungsschiene, denn das erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Lebensdauer Deiner Kettensäge, egal ob Benzin– oder Akku–Modell.

Was folgt nach der Waldarbeit? – Schritt für Schritt zum perfekten Brennholz

Fertig im Wald und startklar auf dem eigenen Grundstück? Wir schauen uns Schritt für Schritt an, was jetzt zu tun und zu beachten ist:

Brennholzaufbereitung

Die Brennholzaufbereitung gliedert sich in drei Phasen. Zuerst werden die Stämme auf etwa einen Meter Länge abgelängt, wofür mittelstarke Kettensägen gut geeignet sind. Anschließend folgt das Spalten, meist mit Spalthammer oder Keil, bei sehr hartem Holz gegebenenfalls mit Unterstützung der Motorsäge (diese Arbeiten erfolgen in der Regel bereits im Wald).
Zum Schluß werden die Holzstücke auf die gewünschte Scheitlänge von etwa 25 bis 30 Zentimetern (diese Länge gilt als ideal, da die Holzscheite so gut stapelbar sind und schneller trocknen) zugeschnitten, was besonders präzise mit einer Akku–Kettensäge gelingt. Für kleinere Mengen im Garten ist eine Akku–Kettensäge ideal, da sie leise und wartungsarm ist. Bei größeren Holzmengen bietet eine Benzin–Motorsäge deutlich mehr Leistung.

Trocknung und Lagerung – der Schlüssel zu gutem Brennholz

Hast Du Dein Holz geschlagen, zersägt und aufgespaltet, musst Du es richtig lagern, damit es gut durchtrocknen kann. In aller Regel trocknet das selbst geschlagene Holz am besten an der frischen Luft. Deine Tipps hierfür:

Wie und wo wird Brennholz am besten getrocknet?

Am besten die Scheite mit fünf bis zehn Zentimetern Abstand zu einer Wand lagern und locker aufeinanderlegen – es muss Luft in die Zwischenräume gelangen und zirkulieren können.
Idealerweise stapelst Du das Holz auf einer alten Palette – das schützt vor Feuchtigkeit aus dem Boden. Eine Plane kann das Brennholz vor Witterungseinflüssen bewahren. 

Wann ist das Holz trocken genug für den Ofen?

Früher galt die Faustregel: 2 – 3 Jahre Trocknungszeit muss man dem Holz geben, ehe man es verbrennt. Dieses Wissen ist überholt. Unter optimalen Bedingungen ist Scheitholz, das an der frischen Luft getrocknet wird, bereits nach 5 bis 9 Monaten startklar. Natürlich ist nicht jedes Holz gleich: Informiere Dich im Zweifelsfall!

Detailinfo: Trocken genug für den Brennofen ist Dein Holz, wenn es einen Wassergehalt von unter 20% aufweist. Frisch geschlagenes Holz aus dem Wald hat – nach Expertenansicht – einen Wassergehalt um die 50 %.
Übrigens: Brennholzhändler und Schornsteinfeger sprechen häufig anstatt vom „Wassergehalt“ von der „Holzfeuchte“, die vor dem Heizvorgang 18 – 25 % erreicht haben sollte.






Wichtige Entscheidung: Welche Kettensäge für welchen Einsatzzweck?

Für gelegentliche Arbeiten eignet sich eine leichte Akku–Kettensäge, für regelmäßige und größere Holzmengen ist eine Benzin–Motorsäge besser geeignet. Die Kette bleibt scharf, wenn sie regelmäßig nachgefeilt wird; bei starker Beanspruchung sind Hartmetallketten eine gute Wahl.

Wir haben zahlreiche Kettensägen verschiedener Ausführungen für Dich im Sortiment:

  • Unsere Akku–Kettensägen findest Du hier.
  • Unsere Benzin Motorsägen warten hier auf Dich.
  • Elektromotorsägen haben wir ebenfalls für Dich im Sortiment.

All unsere Artikel rund um Forst– und Holzarbeiten findest Du in der gleichnamigen Kategorie.

Wie versprochen: Jetzt noch Deine Checkliste für die Brennholzarbeit:

Checkliste für die Brennholzarbeit:

  1. Motorsägenschein vorhanden?
  2. Liegt die Genehmigung vom Forstamt oder Eigentümer des Waldstückes vor?
  3. Hast Du das Holz, das Du fördern möchtest, beim zuständigen Forstamt/Eigentümer erworben?
  4. Hochwertige Schutzausrüstung vorhanden?
  5. Kettensäge gewartet?
  6. Kette geschärft?
  7. Standplatz sicher / Sägebock vorhanden?
  8. Richtige Reihenfolge beachten: Ablängen, Spalten, Zuschneiden.
  9. Lagerplatz vorbereitet? – Tipps siehe hier.

Weitere passende Tipps rund ums Thema Brennholzsaison

Wir haben weitere passende Tipps für Dich in unseren Ratgeberthemen:

Du hast Fragen, Anregungen, möchtest Deine Erfahrungen teilen oder hast einen weiteren Tipp für uns und Deine Selbstwerber–Kollegen? Dann schreib uns. Wir freuen uns auf Dich und Deine Zeilen!

Viel Spaß bei all Deinen Holzarbeiten! Lass die Sicherheitsaspekte nie aus dem Blick und genieße nach getaner Arbeit Deine gemütlichen Stunden vor dem heimeligen Holzofen! 😉

Und denke daran: Alles was Du für Deine Forst– und Holz– sowie Gartenarbeiten benötigst, kannst Du easy online in Deinem Stihl gartengeraete–shop.de kaufen.